Boardinghouse Consulting und STR Global kooperieren: Zukünftig werden die Unternehmen unterjährig Daten zum Serviced-Apartment-Markt in Deutschland erheben. Die Branche soll damit auch international vergleichbarer werden.

Bereits im September unterzeichneten die Unternehmen einen entsprechenden Vertrag.

Durch die Zusammenarbeit von Boardinghouse Consulting und STR Global wollen beide Unternehmen Serviced Apartments in Deutschland untereinander vergleichbarer machen: Schon in der Vergangenheit hat Boardinghouse Consulting in seiner Marktbefragung wichtige Benchmark-Zahlen der Häuser erhoben und sie dem Markt zur Verfügung gestellt. Im jährlichen Turnus wurden zuverlässige quantitative wie qualitative Aussagen getroffen. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Zusammen mit STR Global will das Berliner Beratungsunternehmen noch einen Schritt weiter gehen:

Drei wichtige Kennzahlen - Durchschnittsrate (Average Daily Rate/ADR), Auslastung (Occupancy) sowie Umsatz pro verfügbarem Zimmer (Revenue per available room/RevPAR) - werden zukünftig bei teilnehmenden Betreibern monatlich abgefragt. Das wird dem anhaltenden Boom des Segments besser gerecht, die Markttransparenz wird einmal mehr erhöht. „Mit Hilfe der Zahlen sollen Betreiber von Serviced Apartments schneller Aussagen zu Entwicklungen von Angebot und Nachfrage treffen und dementsprechend reagieren können“, erklärt Anett Gregorius, Geschäftsführerin von Boardinghouse Consulting. Besonders interessant für die Betreiber: Der Vergleich mit direkten Mitbewerbern oder mit dem Gesamtmarkt. Zahlen einzelner Betriebe werden dabei nie preisgegeben, sondern immer als Teil eines Durchschnitts von mindestens drei weiteren Betrieben.

„Benchmarking im Serviced-Apartment-Sektor ist noch relativ neu. Wir arbeiten seit Anfang 2014 in Großbritannien mit der Association for Serviced Apartment Providers (ASAP) zusammen und erhalten seitdem gute Rückmeldungen von der Vereinigung und von den Betreibern“, sagt Dennis Spitra, Business Development Manager bei STR Global. „Die britischen Teilnehmerzahlen konnten wir schnell und gut ausbauen. Inzwischen sind wir in der Lage, Entwicklungen in den größten Märkten aufzuzeigen.“