Laut dem neuesten Hotel Price Index 2018 (HPI) von Hotels.com gibt es keine Anzeichen für eine Verlangsamung des globalen Reiseverkehrs. Das ist einer der Gründe dafür, dass die Preise für Übernachtungen 2018 weltweit um drei Prozent gestiegen sind.

Selbst Unsicherheiten wie der Brexit, Naturkatastrophen wie die Waldbrände in Kalifornien, die Dürre in Südafrika oder Erdbeben im asiatischen Raum sind keine Wachstumsbremsen. Die Reisenden zeigten sich auch von Unruhen in Destinationen wie Frankreich (Paris), Ägypten und der Türkei oder von Währungsschwankungen in Regionen wie Südamerika unbeeindruckt.

Alle untersuchten Märkte rund um den Globus legten 2018 beim Preisniveau der Hotels zu, mit Ausnahme der Region Ozeanien/Pazifik. Einige signifikante Entwicklungen:

- In der Karibik wurde der neunjährige Wachstumskurs fortgesetzt und mit fünf Prozent Steigerung ein Allzeithoch des HPI von 151 Punkten erreicht.
- Die Region Ozeanien/Pazifik weist noch immer den dritthöchsten HPI mit 126 Punkten auf, obwohl sie als einzige im Jahr 2018 keinen Zuwachs verzeichnen konnte.
- Das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Verhältnis finden Reisende in der Region Asien, wo der HPI bei 102 Punkten liegt, obwohl es leichte Preissteigerungen gab.
- Auch in den USA/Kanada zahlten ausländische Gäste rund zwei Prozent mehr, trotz einiger Naturkatastrophen in Kalifornien und an der Ostküste (Quelle).