Ab 2028 müssen Deutsche sowie Bürger von 70 weiteren visumbefreiten Ländern vor der Einreise nach Japan eine elektronische Genehmigung beantragen. Ob für das neue System ‚Jesta‘ nach dem Vorbild des US-amerikanischen Systems Esta eine Gebühr verlangt wird, steht derzeit noch nicht fest.

Reisende nach Japan müssen sich ab 2028 auf eine wichtige Neuerung einstellen, die nun mit Details vorgestellt wurde. Alle, die bislang visumfrei einreisen durften, müssen dann vor der Reise eine elektronische Reisegenehmigung beantragen. Das neue System trägt den Namen Japan Electronic System for Travel Authorization (Jesta).

Bürger aus 71 Ländern müssen sich künftig einige Tage vor Abreise online registrieren und Angaben zu Identität, Reisegrund sowie früheren Aufenthalten machen. Ohne gültige Jesta-Genehmigung soll ein Boarding nicht mehr möglich sein.

Die Angaben werden von den japanischen Einwanderungsbehörden geprüft. Nur bei Genehmigung ist die Einreise erlaubt. Das neue Verfahren gilt für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen. Laut Justizministerium will Japan mit dem System auch Schwachstellen im Asylsystem und bei Abschiebungen beheben. Zudem soll Jesta helfen, illegale Einreisen zu verhindern und die Grenzkontrollen effizienter zu gestalten. Quelle

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