Laut einer neuen Umfrage von American Express Meetings & Events, einer Abteilung von American Express GBT, erwarten etwa zwei Drittel der befragten Tagungsplaner, dass die Zahl der persönlichen Meetings innerhalb von zwei Jahren wieder den Stand von vor der Pandemie erreicht. 

Die Erholung der MICE-Branche werde nicht geradlinig verlaufen, ist Amex M&E General Manager Gerardo Tejado sicher: „Mit Blick auf das Jahr 2022 erwarten wir, dass der Optimismus, der Einfallsreichtum und die Innovation, die wir in den letzten zwei Jahren in der Branche gesehen haben, zu einer neuen Ära durchdachter, technologisch fortschrittlicher und verantwortungsvoller M&E-Strategien führen werden.“ 

Die gerade veröffentlichte Amex M&E-Prognose 2022 für Meetings und Events basiert auf einer im Juni/Juli 2021 durchgeführten Umfrage unter 500 Meeting- und Event-Profis aus 31 Ländern sowie zusätzlichen Brancheninformationen. Für die meisten Befragten sind die wichtigsten Voraussetzungen für die Wiederaufnahme von Präsenzveranstaltungen das Vertrauen in die Sorgfaltspflicht für die Gesundheit und Sicherheit der Teilnehmer (58 %) und die Flexibilität der Anbieter (55 %). 

Im Jahr 2022 werden nach Ansicht der befragten Experten virtuelle Meetings oder Komponenten für hybride Veranstaltungen nicht verschwinden. Rund 20 Prozent aller Meetings werden rein virtuell stattfinden, weitere 39 Prozent als Hybrid-Events. Bei etwas über 40 Prozent der Veranstaltungen werden Teilnehmer erwartet. Über alle Veranstaltungstypen hinweg rechnet Amex M&E mit einer Zunahme der persönlichen Teilnehmerzahl um 3,5 bis 4,3 Prozent gegenüber 2021. Zugleich wird aber auch die Teilnehmerzahl an virtuellen und hybriden Veranstaltungen um 2,8 bis 3,4 Prozent steigen.

Insgesamt wird für 2022 ein durchschnittlicher Anstieg der Ausgaben für Meetings um 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr prognostiziert (in den USA sogar um 11 %). Die Befragten erwarten, dass es Preissteigerungen in der Hotellerie um durchschnittlich 2,3 Prozent geben wird, außerdem rechnen sie mit steigenden Flugpreisen um 5,3 Prozent.

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