Europäische Travel Manager setzen für 2026 eine klare Priorität: die Vereinfachung ihrer Reiseprogramme. Eine aktuelle Studie von Navan zeigt, dass 60 % der Befragten in diesem Jahr den Abbau von Komplexität in den Mittelpunkt stellen.
Die Gründe dafür sind vielfältig: 44 % kämpfen mit ineffizienten Prozessen, und 42 % haben Schwierigkeiten, auf die für ihre Arbeit notwendigen Daten zuzugreifen. Obwohl Daten im Überfluss vorhanden sind, gaben nur 16 % der Manager an, diese „extrem gut“ zur Steuerung und Optimierung ihrer Programme zu nutzen. Diese Lücke zwischen Datenverfügbarkeit und -nutzung stellt eine erhebliche Hürde für ein strategisches Travel Management dar.
Ein weiterer zentraler Kritikpunkt sind die undurchsichtigen Gebührenmodelle der Travel Management Companies (TMCs). 66 % der Travel Manager müssen die TMC-Gebühren regelmäßig gegenüber ihren Finanzabteilungen rechtfertigen, doch 42 % finden die Preisstrukturen zu komplex, um sie schlüssig zu erklären. Dies untergräbt das Vertrauen und erschwert die Kostenkontrolle. Die Studie zeigt auch, that 36% der Buchungen außerhalb der vorgegebenen Kanäle (Off-Platform-Bookings) auf günstigere Preise zurückzuführen sind. Ein mangelnder Zugang zu wettbewerbsfähigen Raten und einem breiten Reise-Inventar senkt das Vertrauen der Reisenden in die firmeneigenen Buchungstools. Die Branche fordert daher einen Wandel hin zu transparenten Gebühren, einem besseren Zugang zu Inhalten und intuitiven, KI-gestützten Plattformen, die den Buchungsprozess vereinfachen und die Akzeptanz bei den Reisenden erhöhen.
Quelle: businesswire.com
Zur Studie: NAVAN